Freitag, 13. Januar 2017
19:00 – 20:15 Uhr
Ev.-ref. Kirche Zürich-Oberstrass
Stapferstrasse 58, 8006 Zürich

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Die Tessiner Violinistin Maristella Patuzzi spielt auf einer Stradivari-Geige und wird von ihrem Vater Mario Patuzzi auf dem Klavier begleitet. Zur Aufführung gelangen Werke von Nicoló Paganini, Ernest Bloch, Pablo de Sarasate, Johannes Brahms, Camille Saint-Saëns und Othmar Schoeck.

Eintritt frei. Kollekte zu Gunsten des Swiss Laos Hospital Projects. Nach dem Konzert sind alle Besucher zum Apéro eingeladen.

Eine Veranstaltung unter dem Patronat von Guido Käppeli, Honorarkonsul von Laos in der Schweiz.

Maristella Patuzzi

Maristella Patuzzi ist in einer Musikerfamilie aufgewachsen. Mit vier Jahren begann sie Klavier und Geige zu spielen, mit elf Jahren trat sie erstmals mit «die Zigeuner» von Ravel im Fernsehen auf, mit dreizehn nahm sie dann ihre erste Schallplatte auf.

Maristella Patuzzi besuchte das Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand und schloss dort ihr Violinstudium summa cum laude ab. Mit einem Stipendium perfektionierte sie ihr Spiel unter Mark Kaplan an der Indiana University in Bloomington und erhielt dort als Beste das Meisterdiplom in Violine.

Maristella spielt heute auf einer Stradivari Ex Bello Mary Law aus dem Jahr 1687, die ihr von einem privaten Sammler zur Verfügung gestellt wird. Sie trat als Solistin mit verschiedenen Orchestern im Tessin, in Padua, Venedig, Luzern, London und schliesslich mit dem Adelphi Symphony Orchestra von Long Island in New York auf. Sie errang zahlreiche Auszeichnungen, unter anderen beim Projekt Martha Argerich, am Rostropowitsch Festival in Baku, bei den Klassikkonzerten in Villars und bei Settembre Musica MITO in Mailand und Turin.

In der Deutschschweiz wurde Maristella Patuzzi vor allem durch ihre Teilnahme am TV-Wettbewerb «Die grössten Schweizer Talente» bekannt, wo sie das Publikum mit ihrem temperamentvollen Geigenspiel begeisterte.

Mario Patuzzi

Mario Patuzzi, der Vater von Maristella, legte mit 19 Jahren die Matura und ein Diplom im Klavierspiel ab. Nach einer erfolgreichen Beteiligung an verschiedenen Musikwettbewerben in Italien wurde ihm beim internationalen Musikwettbewerb in München der erste Preis zugesprochen.

Er spielte mit einer Reihe von bekannten Orchestern wie dasjenige der Scala in Mailand, des Bayrischen Rundfunks in München und des Hessischen Rundfunks in Frankfurt.

Mario Patuzzi widmete sich mehrere Jahre der Komposition und erlangte ein Komponistendiplom am Konservatorium von Trient. In der Folge komponierte er zahlreiche Stücke für das Tessiner Fernsehen und Radio und trat in vielen Ländern als Solist auf. Unter anderem spielte er alle 27 Etüden von Frédéric Chopin.

Als Klavierlehrer wirkte er am Conservatorium Giuseppe Verdi in Como und gab Meisterkurse in Lugano, Perugia, Trient, Piacenza und in Tokyo. 2015 erschien von ihm und seiner Tochter eine CD bei Brilliant Classics mit Musik von Ernest Bloch.

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