«Für uns gibt es
keine Dritte Welt,
es gibt nur eine Welt.»

«Wenn man niemanden umarmt, fällt man durch das Sieb der Zeit.»

Chao-Hsiu Chen –
Das buddhistische Buch der Liebe

Jahresbericht 2015/2016

03.04.2017

SLHP Jahresbericht 2015/2016 (Cover)

Vor einigen Tagen haben wir unseren Mitgliedern und Spendern den Jahresbericht der Periode 2015/2016 per Post zugestellt. Dieser Jahresbericht steht nun auch in digitaler Form zur Verfügung.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit in der Berichtsperiode war die Restfinanzierung des neuen Mother and Newborn Hospital in Vientiane. Der Jahresbericht zeigt auf, warum dieses substantielle Engagement notwendig war und was wir damit erreicht haben.

SLHP Jahresbericht 2015/2016

Jahresrechnung & Revisionsbericht 2016

Jahresrechnung & Revisionsbericht 2015

Im Gedenken an Prof. Dr. med. Bouavanh Sensathit

29.01.2017
Prof. Bouavanh und Dr. Lauper

Prof. Bouavanh Sensathit (rechts) im Gespräch mit Dr. Urs Lauper

Aus Vientiane erreicht uns die traurige Nachricht, dass Prof. Dr. med. Bouavanh Sensathit nach längerer schwerer Krankheit im Kreis seiner Familie verstorben ist.

Professor Bouavanh war viele Jahre lang medizinischer Direktor des Mother and Child Hospital und ein wichtiger Vertreter in der Medizinischen Fakultät sowie im laotischen Gesundheitswesen. Als solcher war er unser wichtigster Ansprechpartner in Laos. Ihm ist es zu verdanken, dass nach dem ersten Besuch von Dr. med. Urs Lauper in Laos im Jahre 1999 eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Schweizer Ärzten und verschiedenen laotischen Spitälern entstehen konnte. Nicht nur viele Kinder, sondern auch das Swiss Laos Hospital Project haben somit dank seiner Arbeit das Licht der Welt erblickt.

Professor Bouavanh war eine aussergewöhnliche Persönlichkeit: Ein Kämpfer und ein Leader, der seine Visionen – oft in Zusammenarbeit mit dem Swiss Laos Hospital Project – auch umsetzen konnte. Er überraschte immer wieder durch seine Direktheit, seine Gastfreundschaft und seine Grosszügigkeit. Er liebte seine Familie, seinen Beruf und war durch seine Präsenz im Spital für seine Mitarbeiter und Patienten stets erreichbar. Er war ein grosses Vorbild.

«Dear Friend, you will stay in our heart forever.»

Trauerfeier für Prof. Bouavanh Sensathit

Trauerfeier für Prof. Bouavanh Sensathit

Trauerfeier für Prof. Bouavanh Sensathit

Kranz des Swiss Lao Hospital Project zu Ehren von Prof. Bouavanh Sensathit

Trauerfeier für Prof. Bouavanh Sensathit

Dr. Urs Lauper trägt sich im Namen des Swiss Laos Hospital Project in das Kondolenzbuch für Prof. Bouavanh Sensathit ein

Benefizkonzert in der Kirche Oberstrass

11.12.2016

Maristella Patuzzi (Geige) mit ihrem Vater Mario Patuzzi (Klavier)

Freitag, 13. Januar 2017
19:00 – 20:15 Uhr

Ev.-ref. Kirche Zürich-Oberstrass
Stapferstrasse 58, 8006 Zürich

Benefizkonzert 13.01.2017 Detailprogramm (PDF)

Die Tessiner Violinistin Maristella Patuzzi spielt auf einer Stradivari-Geige und wird von ihrem Vater Mario Patuzzi auf dem Klavier begleitet. Zur Aufführung gelangen Werke von Nicoló Paganini, Ernest Bloch, Pablo de Sarasate, Johannes Brahms, Camille Saint-Saëns und Othmar Schoeck.

Eintritt frei. Kollekte zu Gunsten des Swiss Laos Hospital Projects. Nach dem Konzert sind alle Besucher zum Apéro eingeladen.

Eine Veranstaltung unter dem Patronat von Guido Käppeli, Honorarkonsul von Laos in der Schweiz.

Bazar zugunsten von Laos im Kantonsspital Winterthur

23.10.2016

KSW Spitalpartnerschaft Phonsavan Bazar 2016

Am 24. und 25. November 2016 von 9:00 bis 18:00 Uhr findet im Kantonsspital Winterthur KSW ein Bazar zugunsten des Vereins Spitalpartnerschaft Phonsavan (Laos) & Kantonsspital Winterthur statt. Angeboten werden handgefertigte Produkte aus Laos, Karten und Vorweihnachtliches. Der Verkaufserlös fliesst zu 100 Prozent in die Projekte der Spitalpartnerschaft zwischen dem KSW und dem Provinzspital in Phonsavan.

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Das Jahr 2015 war höchst erfolgreich

15.06.2016

Jahresversammlung des Swiss Laos Hospital Project am 31. Mai 2016 in Zürich

An der Jahresversammlung am 31. Mai 2016 haben wir Rechenschaft über unsere Tätigkeiten im Jahr 2015 abgelegt. Wir haben in diesen 12 Monaten sehr viel erreicht.

Höhepunkt war zweifellos die Eröffnung des National Mother and Newborn Hospitals an einem neuen Standort im Juni 2015. Der Bau dieses Spitals war mangels finanzieller Mittel während drei Jahren im Rohbau stillgestanden. Dank einer einmaligen Investition unseres Vereins von 215 000 Franken in die Infrastruktur konnte das Spital endlich fertig gestellt werden und den Betrieb aufnehmen.

Seit der Eröffnung wurden im neuen Spital bereits über 7000 Kinder geboren und es wurden täglich mehr als 200 ambulante Konsultationen durchgeführt.

Auch in den anderen acht Spitälern, in denen wir tätig sind, war einiges los. Über das ganze Jahr verteilt waren 34 Freiwillige aus der Schweiz während insgesamt 115 Wochen im Einsatz. In der Schweiz wurden zusätzlich von freiwilligen Helfern 917 dokumentierte Arbeitsstunden erbracht, wobei lange nicht alles gezählt wurde.

Zwei Container voll Material wurden im Oktober auf dem Seeweg über Rotterdam und den Suezkanal nach Bangkok und von dort nach Vientiane gesandt. Vor Ort haben unsere Helfer vier Ultraschallgeräte, drei Brutkästen und viel medizinisches Material ausgepackt und in die verschiedenen Spitäler verteilt.

Für sechs laotische Ärzte und sechs Pflegende haben wir eine Weiterbildung von drei bis sechs Monaten in der Hauptstadt Vientiane finanziert. Diese haben sich verpflichtet, nach der Weiterbildung mindestens zwei Jahre im angestammten Spital zu arbeiten und so das Gelernte anderen weiterzugeben. Zusätzlich haben wir zwei Pflegenden eine Führungsausbildung an einer Universität in Thailand ermöglicht und Englischunterricht an verschiedenen Orten
finanziert.

Aus dem Fonds zur Unterstützung mittelloser Familien übernahmen wir für vier Kinder die Kosten für eine lebensrettende Operation mit guter Prognose in Hanoi.

Alle diese Aktivitäten wären ohne zahlreiche Spenden in einem Gesamtwert von 421 000 Franken nicht möglich gewesen. Dafür möchten wir Ihnen allen ganz herzlich danken. Auch wenn dies ein grosser Betrag ist, sind wir weiterhin auf finanzielle Mittel angewiesen, um die begonnenen Projekte nachhaltig weiterzuführen und unser grösstes Ziel zu erreichen: wir wollen dauerhaft Hilfe zur Selbsthilfe leisten.

In diesem Sinne sind wir auch im Jahr 2016 wieder höchst aktiv und hoffen, weiterhin auf Ihre Unterstützung zählen zu können.

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